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Einkaufsmanagerindex: Gedämpfte Aktivität im März

Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für die Industrie notierte im März 0,7 Punkte tiefer bei 48,9 Zählern und lag damit den 27. Monat in Folge unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. «Trotz einiger Verbesserungen im Vergleich zum vierten Quartal 2024 bleibt die Situation im verarbeitenden Gewerbe schwierig», schreibt die Grossbank UBS, die den PMI monatlich zusammen mit dem Fachverband für Einkauf und Supply Management procure.ch erhebt.
Die Beschäftigungskomponente erlitt im März einen Rückschlag und fiel um 1,5 auf 47,8 Punkte, was laut dem Bericht auf eine leichte Beschleunigung des Stellenabbaus in der Industrie hindeutet. Auch die Produktionskomponente sank auf 48,4 Punkte (von 49,3 Punkten im Februar). Positiv zu vermerken ist laut UBS, dass sich die Komponente Auftragsbestand in diesem Monat weiter stabilisierte und zum zweiten Mal seit Oktober 2022 über die 50-Punkte-Marke kletterte. Darüber hinaus blieben die Einkaufspreise im März im Vergleich zum Vormonat weitgehend stabil. Dennoch berichteten die Umfrageteilnehmerinnen und -teilnehmer über höhere Preise für Metalle, Elektronik und Agrarprodukte.
Der Dienstleistungs-PMI fiel im März um 6,2 auf 50,6 Punkte. Der deutliche Rückgang folgte auf einen starken Jahresbeginn mit Werten über 56 Punkten sowohl im Januar als auch im Februar. UBS und procure.ch werten diesen Rückgang nicht als «allzu negatives Signal für den Dienstleistungssektor», wie es im Bericht heisst. Zum einen sei der Dienstleistungs-
PMI volatiler als sein Pendant im verarbeitenden Gewerbe. Zum anderen sei der Indikator den achten Monat in Folge über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten geblieben.